Fonds
Ein Fonds bündelt das Geld vieler Anleger und investiert es professionell verwaltet nach einer festgelegten Strategie. Beispiele sind Aktien-, Renten- und Mischfonds, ETFs und Immobilienfonds.
Ca. 1 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 9. Oktober 2026
Das Wort „Fonds“ stammt aus dem Französischen und bedeutet so viel wie Kapital oder Grundstock. Es gibt unzählige Fonds, die in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Anleger mit höherer Risikobereitschaft legen ihr Geld eher in Aktienfonds an, während konservativere Anleger eher Anleihefonds (Rentenfonds) und Mischfonds bevorzugen, da diese weniger stark den Schwankungen des Gesamtmarkts ausgesetzt sind als Aktien.
Grundsätzlich lässt sich ein Fonds als eine Art Topf vorstellen, in den Anleger und Sparer ihr Geld einzahlen und der dann von Fondsmanagern verwaltet wird. Im Gegenzug erhalten die Anleger Fondsanteile, deren Wert den Wert des Fondsvermögens widerspiegelt. Da das Geld auf viele Anlagen verteilt wird, bietet ein Fonds schon mit relativ kleinen Beträgen eine Diversifikation.
Was sind ETFs?
ETFs (Exchange Traded Funds) sind Fonds, die direkt an der Börse, also am Sekundärmarkt, gehandelt werden. Die meisten ETFs bilden einen Index nach und replizieren dessen Wertentwicklung, was sie transparent macht. Sie lassen sich ebenso einfach und effizient handeln wie börsennotierte Aktien.
Was sind Immobilienfonds?
Immobilienfonds legen ihr Vermögen in Immobilien, Grundstücken oder Beteiligungen an Immobiliengesellschaften an. Dabei sind zwei Kategorien zu unterscheiden: offene und geschlossene Immobilienfonds.
Offene Fonds
Offene Fonds können eine unbegrenzte Zahl von Anlegern aufnehmen. Das von den Anlegern zufließende Geld wird nach dem Grundsatz der Risikostreuung angelegt, vor allem in Gewerbeimmobilien, Gebäude und Projekte.
Geschlossene Fonds
Geschlossene Fonds haben eine begrenzte Zahl von Anlegern. Sie können in ein oder mehrere Projekte investieren. Sobald das angestrebte Kapital eingesammelt ist, gilt der Fonds als geschlossen.
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Weitere Begriffe.
- AktienAktien sind Wertpapiere, die einen Anteil am Eigenkapital eines Unternehmens verbriefen. Aktionäre sind Miteigentümer mit Stimmrecht und können über Dividenden am Gewinn beteiligt werden.
- AnleiheEine Anleihe ist ein Schuldpapier, das von einem Unternehmen oder Staat ausgegeben wird. Der Käufer leiht dem Emittenten Geld und erhält Zinsen sowie bei Fälligkeit die Rückzahlung.
- DiversifikationDiversifikation bedeutet, das Risiko eines Portfolios auf mehrere möglichst schwach korrelierte Anlagen zu verteilen, damit ein einzelner Verlust weniger stark ins Gewicht fällt.