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Devisen (Forex)

Devisen (Forex oder FX) bezeichnen ausländische Währungen und den Markt, an dem sie gehandelt werden. Währungen werden stets paarweise gehandelt, etwa EUR/USD.

Ca. 2 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 9. Oktober 2026

In der Bankensprache bezeichnen Devisen im engeren Sinn alle auf ausländische Währungen lautenden Forderungen, etwa Kontoguthaben oder Schecks. Ausländische Banknoten und Münzen werden dagegen als eigene Kategorie behandelt (Sorten). Im Trading versteht man unter Devisen, kurz Forex (FX), allgemein ausländische Währungen und den Markt, an dem sie gehandelt werden. Wechselkurse ergeben sich aus Angebot und Nachfrage; zu den wichtigsten Handelsplätzen zählen London und New York sowie asiatische Zentren wie Tokio, Singapur und Hongkong.

Was ist Devisenhandel?

Der Begriff Devisenhandel (Forex-Trading) bezeichnet schlicht den Handel mit Währungen. Der Devisenmarkt ist der größte und liquideste Markt der Welt, und Währungen werden stets paarweise gehandelt: Wer eine Währung kauft, verkauft gleichzeitig eine andere. In einem Paar wie EUR/USD ist die erste Währung die Basiswährung und die zweite die Kurswährung (Quotierungswährung); ein Kurs von 1.2000 würde bedeuten, dass ein Euro 1,20 US-Dollar kostet. Zu den wichtigsten Währungen gehören der US-Dollar, der Euro und der japanische Yen, während auch der australische Dollar, der neuseeländische Dollar und das britische Pfund bei vielen Tradern Beachtung finden.

Devisen lassen sich im Daytrading oder über mittel- bis längerfristige Zeiträume handeln. Privattrader erhalten Zugang zum Devisenmarkt meist über einen Broker, oft über CFDs oder ähnliche gehebelte Produkte, wobei Positionsgrößen in Lots gemessen werden.

Was ist ein Wechselkurs?

Ein Wechselkurs ist der Preis einer Währung, ausgedrückt in einer anderen. Er bildet sich durch Angebot und Nachfrage am Devisenmarkt, die wiederum von Faktoren wie Zinsen, Konjunkturdaten und der Geldpolitik der Zentralbanken beeinflusst werden.

Anders als Wertpapiere werden Währungen nicht an einer zentralen Börse gehandelt, sondern direkt zwischen den Marktteilnehmern (außerbörslich). Dies und der nahezu ununterbrochene Handel rund um die Uhr von Montag bis Freitag machen Währungen zum liquidesten und zu einem der flexibelsten Handelsinstrumente für Trader.

Was ist ein ISO-Währungscode?

Jede Währung wird durch einen dreistelligen ISO-Code (Norm ISO 4217) gekennzeichnet. In der Regel stehen die ersten beiden Buchstaben für das Land und der dritte für den Namen der Währung: USD etwa verbindet US für die Vereinigten Staaten mit D für Dollar. Eine Ausnahme ist der Euro (EUR), da er nicht an ein einzelnes Land gebunden ist. Die Tabelle listet wichtige Codes zusammen mit gängigen Spitznamen unter Tradern auf:

ISO-CodeWährung (Spitzname)
AUDAustralischer Dollar („Aussie“)
CADKanadischer Dollar („Loonie“)
CHFSchweizer Franken („Swissy“)
EUREuro
GBPBritisches Pfund (Pfund Sterling; das Paar GBP/USD wird „Cable“ genannt)
JPYJapanischer Yen
NZDNeuseeland-Dollar („Kiwi“)
USDUS-Dollar („Buck“, „Greenback“)
NOKNorwegische Krone
SEKSchwedische Krone

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