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Daytrading

Daytrading ist ein kurzfristiger, spekulativer Handelsstil, bei dem Positionen in Aktien, Devisen oder Futures innerhalb desselben Handelstages eröffnet und geschlossen werden.

Ca. 1 Min. Lesezeit · Aktualisiert am 9. Oktober 2026

Was ist Daytrading?

Daytrading ist der kurzfristige, spekulative Handel mit Aktien, Devisen, Futures oder CFDs. Daytrader eröffnen Kauf- oder Verkaufspositionen und schließen sie innerhalb desselben Handelstages wieder, um von den täglichen Kursschwankungen zu profitieren. Über Nacht halten sie keine Positionen.

Der Begriff beschreibt die gesamte Herangehensweise eines Traders: den Tagesablauf, die Auswahl der Märkte und die eingesetzten Methoden. Der reine Zeitaspekt, also dass jeder Trade innerhalb einer Handelssitzung beginnt und endet, wird unter Intraday-Handel behandelt.

So funktioniert Daytrading

Daytrader arbeiten meist mit kurzfristigen Charts, vom Minuten- bis zum Stundenchart, und konzentrieren sich auf liquide Märkte mit ausreichender Tagesbewegung, etwa wichtige Währungspaare, Aktienindex-CFDs oder stark gehandelte Aktien. Der Tag beginnt typischerweise mit der Vorbereitung, zum Beispiel dem Einzeichnen wichtiger Kursmarken und einem Blick in den Wirtschaftskalender. Vor Ende der Sitzung werden alle Positionen geschlossen, sodass der Trader über Nacht flat ist.

Beispiel: Ein Daytrader kauft morgens einen Index-CFD, nachdem der Kurs über das Vortageshoch ausgebrochen ist, platziert einen Stop-Loss unterhalb des Ausbruchsniveaus und schließt die Position am Nachmittag, spätestens vor Börsenschluss.

Warum das für Trader wichtig ist

Da keine Positionen über Nacht gehalten werden, entfällt das Risiko von Kurslücken zwischen den Sitzungen, doch Daytrading erfordert Zeit, Konzentration und strenge Regeln. Ein getestetes Handelssystem ist unverzichtbar, da häufige Trades in Verbindung mit Hebel schnell zu großen Verlusten führen können.

Auch die Kosten fallen stark ins Gewicht: Spread und Kommission werden bei jedem Trade fällig und machen bei vielen Trades am Tag einen spürbaren Anteil des Bruttoergebnisses aus. Manche Dienste erstatten einen Teil dieser Kosten als Rückvergütung (Rebate) je gehandeltem Lot, sodass ein Vergleich der Broker-Konditionen das Nettoergebnis beeinflussen kann – am Risiko der Trades ändert das allerdings nichts. Die schnellste Form des Daytradings ist das Scalping.

Cashback-Bezug

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